Wanderwege um Albersdorf - ein Ort der Ruhe und Erholung
Wandern in und um Albersdorf ist schon seit über 120 Jahren eine beliebte Freizeitbeschäftigung von Besuchern aus nah und fern. Schon früh erkannte man in der Gemeinde dieses besondere Anliegen ihrer Gäste und schuf ein ausgedehntes Netz von Wanderwegen, die vornehmlich durch die ausgedehnten Waldungen rund um Albersdorf führten. Ein Wanderführer wurde herausgegeben und alle Wege mit Blumenmotiven gekennzeichnet. Diese Motive fand der Wanderer auf der Strecke wieder. So konnte er sicher sein, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet.
Doch die Zeit überrollte nicht nur die Wanderkarte, sondern auch das Streckennetz. Veränderungen in der
Landschaft und das neue Projekt Steinzeitpark-Dithmarschen forderten dringend eine Überarbeitung der Wanderkarte, die zuletzt den aktuellen Stand von 1986 aufwies. Dies fiel besonders Ernst Wilhelm Ramundt (72) auf. In Albersdorf geboren, verbrachte er sein ganzes Berufsleben außerhalb der Gemeinde, war nur hin und wieder einmal zu Besuch. Als er im Jahre 2000 in Rente ging, zog er wieder in seine Heimatgemeinde und setzte sich zum Ziel, die Liebenswürdigkeit des Luftkurortes nicht nur zu erhalten, sondern auch etwas dafür zu tun. „Ich bin kein Mann der vielen Worte, mag keine unendlichen Debatten in Ausschüssen oder anderen Gremien, ich muss handeln“, merkte er in unserem Gespräch schmunzelnd an. Und so nahm er sich die Wanderkarte von Albersdorf vor und ging die vorhandenen Strecken Meter für Meter ab. Mit Andreas Leistritz, einem zugereisten Berliner, der seinen Ruhesitz in Albersdorf hat, fand er einen aktiven Mitstreiter. Um eine neue Wanderkarte aufzulegen, wurde er vorstellig bei Geschäftsleuten und Vereinen und bat um einen finanziellen Zuschuss für die Neuauflage, was ihm überall gerne gewährt wurde. Die Strecken der Wanderwege wurden verkürzt auf Entfernungen, die jedermann problemlos bewältigen kann. Meist haben diese Rundwanderwege eine Länge zwischen 2,2 und 3,7 Kilometer und sind in einer guten Stunde zu bewältigen.
Insgesamt sind sechs Wanderstrecken vorhanden. Die grafisch und redaktionell überarbeitete Wanderkarte erschien
2009 mit 15.000 Exemplaren neu und weist neben den farblich verschieden gekennzeichneten Streckenverläufen auch auf besondere Sehenswürdigkeiten hin. Wegen der Einzäunung des Steinzeitparks mussten die Wanderwege 1und 2 inzwischen verlegt werden. In der neuen Wanderkarte ist die Korrektur bereits eingearbeitet. Ernst Wilhelm Ramundt und Andreas Leistritz haben die Wanderwege farblich, wie auf der Karte vorgegeben, in der Natur gekennzeichnet. So führt zum Beispiel der Wanderweg 2 (blau) zu "Lisbeth ehrn Dieck", von den Albersdorfern liebevoll „Lischen“ genannt. Dieser Weg ist nach wie vor sehr beliebt, ob bei Touristen oder Einheimischen und 2,7 Kilometer lang. Er führt zu einer idyllisch gelegenen Teichanlage, die in diesem Jahr frisch saniert wurde.
Die weiteren Strecken sind der Wanderweg 1 (3,3 km, orange) mit dem Schwerpunkt rund um den Steinzeitpark Dithmarschen. Wanderweg 3 (3,7 km, gelb) geht zum Tiefen Grund. Er führt unter anderem an den schönen Villen derGrossers Allee vorbei. Wanderweg 4 (3,3 km, grün) bringt den Wanderer unter anderem zum Mühlenteich, zur Wassermühle und zum Freizeitbad. Wanderweg 5 (2,2 km, violett) ist der Ortsrundgang. Wanderweg 6 (1,8 km, rot) ist von den Wanderwegen 1 oder 2 zu erreichen führt um das Gieselautal.
Den Ortsrundgang ausgenommen zeigen alle anderen Wanderwege in überwältigender Weise die Schönheiten der Natur in der Umgebung des Luftkurortes. Ernst Wilhelm Ramundt rastet nicht. Jetzt hat er sich dem Arbeitskreis Albersdorfer Heimatgeschichte angeschlossen. Dieser hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, an bestimmten Punkten im Ort Ansichten, meist mit Fotos aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, auf Schautafeln anzubringen. Der Betrachter kann dann Vergleiche ziehen, wie und in welcher Form sich das Ortsbild an dieser Stelle im Laufe der Zeit verändert hat. Auch hier ist man auf Hilfe angewiesen und der Arbeitskreis würde sich über Sponsoren sehr freuen. Mit den Spendengeldern sollen die Schautafeln und die dafür benötigten Befestigungen finanziert werden.
Text und Fotos: Ernst Schatt (es)
Doch die Zeit überrollte nicht nur die Wanderkarte, sondern auch das Streckennetz. Veränderungen in der
Landschaft und das neue Projekt Steinzeitpark-Dithmarschen forderten dringend eine Überarbeitung der Wanderkarte, die zuletzt den aktuellen Stand von 1986 aufwies. Dies fiel besonders Ernst Wilhelm Ramundt (72) auf. In Albersdorf geboren, verbrachte er sein ganzes Berufsleben außerhalb der Gemeinde, war nur hin und wieder einmal zu Besuch. Als er im Jahre 2000 in Rente ging, zog er wieder in seine Heimatgemeinde und setzte sich zum Ziel, die Liebenswürdigkeit des Luftkurortes nicht nur zu erhalten, sondern auch etwas dafür zu tun. „Ich bin kein Mann der vielen Worte, mag keine unendlichen Debatten in Ausschüssen oder anderen Gremien, ich muss handeln“, merkte er in unserem Gespräch schmunzelnd an. Und so nahm er sich die Wanderkarte von Albersdorf vor und ging die vorhandenen Strecken Meter für Meter ab. Mit Andreas Leistritz, einem zugereisten Berliner, der seinen Ruhesitz in Albersdorf hat, fand er einen aktiven Mitstreiter. Um eine neue Wanderkarte aufzulegen, wurde er vorstellig bei Geschäftsleuten und Vereinen und bat um einen finanziellen Zuschuss für die Neuauflage, was ihm überall gerne gewährt wurde. Die Strecken der Wanderwege wurden verkürzt auf Entfernungen, die jedermann problemlos bewältigen kann. Meist haben diese Rundwanderwege eine Länge zwischen 2,2 und 3,7 Kilometer und sind in einer guten Stunde zu bewältigen.Insgesamt sind sechs Wanderstrecken vorhanden. Die grafisch und redaktionell überarbeitete Wanderkarte erschien
Die weiteren Strecken sind der Wanderweg 1 (3,3 km, orange) mit dem Schwerpunkt rund um den Steinzeitpark Dithmarschen. Wanderweg 3 (3,7 km, gelb) geht zum Tiefen Grund. Er führt unter anderem an den schönen Villen derGrossers Allee vorbei. Wanderweg 4 (3,3 km, grün) bringt den Wanderer unter anderem zum Mühlenteich, zur Wassermühle und zum Freizeitbad. Wanderweg 5 (2,2 km, violett) ist der Ortsrundgang. Wanderweg 6 (1,8 km, rot) ist von den Wanderwegen 1 oder 2 zu erreichen führt um das Gieselautal.Den Ortsrundgang ausgenommen zeigen alle anderen Wanderwege in überwältigender Weise die Schönheiten der Natur in der Umgebung des Luftkurortes. Ernst Wilhelm Ramundt rastet nicht. Jetzt hat er sich dem Arbeitskreis Albersdorfer Heimatgeschichte angeschlossen. Dieser hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, an bestimmten Punkten im Ort Ansichten, meist mit Fotos aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, auf Schautafeln anzubringen. Der Betrachter kann dann Vergleiche ziehen, wie und in welcher Form sich das Ortsbild an dieser Stelle im Laufe der Zeit verändert hat. Auch hier ist man auf Hilfe angewiesen und der Arbeitskreis würde sich über Sponsoren sehr freuen. Mit den Spendengeldern sollen die Schautafeln und die dafür benötigten Befestigungen finanziert werden.
Text und Fotos: Ernst Schatt (es)
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